Amtliche     BDR-Einsätze     Kontakt BDR     Suchen     Mein Konto  
Hauptmenü 
Lizenzverwaltung/-anträge
BDR
Radsportjugend
Landesverbände
Disziplinen
Termine
Ergebnisse
Regularien/Formulare
Leistungsdiagnostik
Radreisen
Radsporthandel
Termine heute / Woche
Impressum
Datenschutz
RSS-Feed  
Mein Konto
Home


Hot Links 
rad-net Hallenradsportportal
Das rad-net Breitensport-Portal
Breitensport-Termine
rad-net Vereinssuche
Rennsportergebnisse
rad-net-Ranglisten
MTB-Ranglisten powered by rad-net
Wettkampfausschreibungen
rad-net Sportlerportraits
rad-net Teamportraits
MTB-Bundesliga
Straßen-Rad-Bundesliga 2013
BMX-Racing
Aktuelle Infos zu Deutschen Meisterschaften
BDR-Ausbildung

Wer ist online? 
Zur Zeit sind 630 Gäste und 1 Mitglied(er) online.

Sie sind ein anonymer Benutzer. Sie können sich hier anmelden

Login 
Benutzername

Passwort

Registrieren / Info


Annemiek van Vleuten gewann Strade Bianche 2020, bekam aber deutlich weniger Preisgeld als der Sieger der Männer. Foto: Archiv/Eurosport
05.03.2021 15:15
Crowdfunding-Aktion: Fans heben für Strade Bianche die Preisgelder der Frauen an

Siena (rad-net) - Nach erneuten Diskussionen um die ungleichen Preisgelder bei Männer- und Frauenrennen nach dem Eröffnungswochenende in Belgien, haben Radsportfans eine Crowdfunding-Aktion für Strade Bianche ins Leben gerufen. Ziel der Kampagne ist es, bis zum morgigen Samstag um 16 Uhr genügend Spenden zu sammeln, um den Etat der Preisgelder der Frauen, an den der Männer anzugleichen.

Die Diskussion um die ungerechte Verteilung der Preisgelder war am vergangenen Wochenende nach Omloop Het Nieuwsblad aufgekommen. Während der Sieger der Männer, Davide Ballerini (Deceuninck-Quick Step), insgesamt 16.000 Euro Siegesprämie erhielt, musste sich die Gewinnerin der Frauen, Anna van der Breggen (SD Worx), mit rund fünf Prozent der Summe, nämlich 930 Euro zufriedengeben. Diese massive Ungleichheit sorgte trotz Rechtfertigungsversuchen seitens Veranstalter Tomas van den Spiegel für Empörung in der Radsportgemeinschaft.

«Das Thema Preisgeld ist ein schwieriges Thema, und es gibt keine Patentlösung, aber es ist ein Gespräch, das geführt werden muss, und es ist alles Teil der Schaffung eines Umfelds, in dem sich Frauen wertgeschätzt fühlen», erklärte Elizabeth Banks (Ceratizit-WNT) im Interview mit «Cyclingnews». «Es scheint unbedeutend, wenn es größere Dinge gibt, aber ich frage einfach 'warum?' [...] Es macht mich ein bisschen wütend.»

Um dieser Ungerechtigkeit entgegenzuwirken haben Radsportfans jetzt das Zepter in die Hand genommen und eine Crowdfunding-Aktion gestartet, um für das morgige Strade Bianche 20.000 Euro zu sammeln. Diese Summe soll im Anschluss an das Rennen als Preisgelder an die besten fünf Fahrerinnen verteilt werden, um die Lücke zwischen den Prämien der Männer und Frauen zu schließen.

Unter dem Titel «Gleiches Preisgeld für das Women's Peloton» konnten die Fans bereits 17.676 Euro [Stand: 5.3., 14:50 Uhr] sammeln, die damit in den Etat der Frauen einfließen werden. Ohne die Crowdfunding-Aktion stünden der Siegerin bei Strade Bianche insgesamt 2256 Euro Preisgeld zu, doch wenn das Ziel der Spendenaktion erreicht wird, würde sich der Betrag für die Siegerin auf 8.656 Euro erhöhen und sich damit dem Preisgeld der Männer – dies liegt bei den WorldTour-Rennen bei 16 000 Euro – zumindest auf gut die Hälfte annähern.

«Das Frauen-Peloton ist mehr als genug Kilometer gefahren, ohne dass es einen fairen Preisgeldausgleich gab», erklärten die Fans auf der Spenden-Website und forderten die UCI dabei auf, sich stärker auf dieses Problem zu konzentrieren, «anstatt den Super-Tuck oder die Aero-Position zu verbieten».

Auch Banks appellierte im Gespräch mit «Cyclingnews» an die UCI, die Verteilung der Preisgelder noch einmal zu überdenken, nachdem Organisatoren in dieser Hinsicht die Hände gebunden seien: «Die Organisatoren sitzen in der Zwickmühle, weil sie die Preisgelder der Männer aufgrund der UCI-Regeln nicht senken können und deshalb vielleicht nicht genug Geld übrighaben, um die Preisgelder der Frauen zu erhöhen. Wir schauen also auf die UCI und sehen, dass es ein Problem gibt, weil sie vielleicht denken, dass Frauen nicht so einen großen Preis verdienen wie Männer, aber die andere Sache ist, dass 16.000 Euro mehr Geld sind, als die meisten Radfahrerinnen in einem Jahr verdienen. Wir müssen uns also fragen, was die UCI generell tut und warum sie nichts dagegen unternimmt.»

Preisgelder seien zwar nicht die oberste Priorität, doch mehr Gleichheit würde der Wertschätzung der Fahrerinnen zugutekommen, so Banks: «Wir müssen ein Gleichgewicht finden, bei dem die Organisatoren in der Lage sind, das Frauenrennen und das Live-TV zu finanzieren und unsere Rennen am Laufen zu halten. Wir wollen nicht in eine Situation kommen, in der die Organisatoren Rennen absagen müssen, weil sie nicht genug Geld haben.» Betrachte man aber die Entwicklung des Frauenradsports in den vergangenen fünf Jahren, so könne man sehen, dass sich jede Investition in den Sport lohnen werde.

Nach Omloop Het Nieuwsblad: Diskussion um ungleiche Preisgelder erneut entfacht


Zurück




Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, das unsere Seiten urheberrechtlich geschützt sind und ausschließlich zur persönlichen Information des Nutzers dienen. Jegliche Verwertung, Vervielfältigung, Weiterverbreitung oder Speicherung in Datenbanken unserer zur Verfügung gestellten Informationen sowie gewerbliche Nutzung sind untersagt bzw. benötigen eine schriftliche Genehmigung.

Erstellung der Seite: 0.006 Sekunden  (radnet)