Leysin (rad-net) - Auf der Schlussetappe der Tour de Romandie hat Florian Lipowitz noch einmal alles versucht, aber Tadej Pogacar (UAE-Team Emirates-XRG) war nicht zu schlagen. Sowohl auf der Schlussetappe als auch im Gesamtklassement belegte Lipowitz hinter dem Weltmeister Rang zwei.
Die Anfangsphase wurde von acht Ausreißern um die beiden Red-Bull-Profis Finn Fisher-Black und Jan Tratnik bestimmt. Die Gruppe holte bis zu drei Minuten Vorsprung heraus. Am Fuße des rund 14 Kilometer langen Schlussanstiegs hatte die Gruppe noch eine Minute Vorsprung. Dort erhöhte nun Bahrain-Victorious das Tempo, woraufhin die Angreifer schnell gestellt wurden. In diesem Moment beschleunigte Fisher-Black. Doch 6,5 Kilometer vor dem Ziel war auch seine Flucht beendet.
Kurz darauf attackierte Lipowitz. Pogacar reagierte aber sofort und ließ den 25-Jährigen nicht entkommen. Auch mit einem zweiten Angriff von Lipowitz hatte der Träger des Gelben Trikots keine Probleme. Er erhöhte dann selbst das Tempo, konnte seinen Konkurrenten aber nicht sofort abhängen. Daraufhin griff Lipowitz ein drittes Mal an. Aber Pogacar konnte er nicht abschütteln. Beide verschleppten daraufhin etwas das Tempo, was es Lipowitz' Teamkollegen Primoz Roglic ermöglichte, wieder aufzuschließen. Im Schlussspurt war Pogacar dann deutlich am schnellsten und verwies Lipowitz und Roglic auf die Plätze zwei und drei.
Mit seinem vierten Etappensieg feierte Pogacar einen souveränen Gesamtsieg. Mit 42 Sekunden Rückstand belegte Lipowitz den zweiten Gesamtrang. Dritter wurde Lenny Martinez (Bahrain-Victorious) mit 2:44 Minuten Rückstand. Anton Schiffer (Visma-Lease a Bike) wurde Gesamt-20. mit 9:37 Minuten Rückstand.
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