Loudenvielle (rad-net) - Nina Hoffmann (Santa Cruz) hat beim Downhill-Weltcup im französischen Loudenvielle den zehnten Platz belegt. Junior Lois Eller wurde sogar Sechster.
Als Sechste des ersten Qualifikationslaufs war Hoffmann ins Finale gekommen. Dort war die Österreicherin Valentina Höll in 3:51,920 Minuten deutlich am schnellsten und gewann mit drei beziehungsweise vier Sekunden Vorsprung vor Gracey Hemstreet aus Kanada und Lisa Baumann aus der Schweiz. Hoffmann wies acht Sekunden Rückstand auf.
«Es war nicht das Ergebnis, auf das ich gehofft hatte - aber vielleicht genau das, was ich gebraucht habe. Es war einfach ein solider Lauf: kein Risiko, keine verrückten Aktionen auf einer Highspeed-Strecke, die einem ganz schnell die ganze Saison ruinieren kann», bilanzierte Hoffmann in einem Post auf Instagram.
Von den deutschen Elite-Männern konnte sich keiner für das Finale qualifizieren. Sowohl Vize-Weltmeister Henri Kiefer (Canyon) als auch Max Hartenstern (Cube) und Marco Lamaris schieden aus.
Besser lief es für Junior Eller. Nachdem er beim Weltcupauftakt in Yongpyong noch mit Bestzeit durch einen Defekt ausgebremst wurde, fuhr er dieses Mal auf einen guten sechsten Platz. Zum Sieger Jonty Williamson aus Neuseeland fehlten ihm weniger als fünf Sekunden. «Platz sechs bei meinem allerersten Weltcup-Finale! Ich bin super happy, einen sauberen Run hingelegt zu haben. Die Bedingungen waren echt krass, deshalb bin ich vielleicht ein kleines bisschen zu vorsichtig gefahren, um ganz vorne bei den Top-Jungs mitzumischen», freute sich Eller.
Der nächste Downhill-Weltcup findet vom 11. bis 13. Juni in Saalfelden-Leogang statt.
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