Burgas (rad-net) - Paul Magnier (Soudal Quick Step) hat die erste Etappe des Giro d'Italia (UCI 2.UWT) gewonnen und damit auch das erste Rosa Trikot erobert. Der Franzose setzte sich nach 147 Kilometern von Nessebar nach Burgas im Sprint vor Tobias Lund Andresen (Decathlon CMA CGM) und Ethan Vernon (NSN) durch.
Die beiden deutschen Pascal Ackermann (Jayco – AlUla) und sMax Walscheid (Lidl – Trek) sprinteten führ ihre beiden Team auf Platz sieben und neun.
Die Auftaktetappe war wie erwartet eine Angelegenheit für die Sprinter. Zunächst prägten Diego Pablo Sevilla (Polti VisitMalta) und Manuele Tarozzi (Bardiani CSF 7 Saber) als Ausreißer das Rennen. Sevilla sicherte sich dabei auf den beiden Überfahrten des Cape Agalina jeweils die Bergpunkte und übernahm damit die Führung in der Bergwertung.
Im Finale kam es dann zu einem chaotischen Schluss. Zwar erreichte das Feld die 5-Kilometer-Marke ohne Probleme, innerhalb des letzten Kilometers wurde das Peloton jedoch durch einen größeren Sturz auseinandergerissen. Zahlreiche Sprinter konnten dadurch in den Kampf um den Tagessieg nicht mehr eingreifen, unter anderem der favorisierte Dylan Groenewegen (Unibet Rose Rockets).
Magnier gehörte zu den wenigen Sprintern, die dem Sturz entgingen, und nutzte die Situation konsequent aus. Für den 22-Jährigen war es der dritte Saisonsieg und zugleich der erste Etappenerfolg bei einer Grand Tour.
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