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Remco Evenepoel konnte über seinen Sieg beim Amstel Gold Race jubeln. Foto: Gettyimages/Red Bull-Bora-hansgrohe
19.04.2026 17:30
Evenepoel gewinnt Amstel Gold Race

Valkenburg (rad-net) - Remco Evenepoel hat das Amstel Gold Race gewonnen. Der Red Bull-Bora-hansgrohe-Profi setzte sich nach 257 Kilometern mit 27 giftigen Anstiegen im Zweierspurt gegen Mattias Skjelmose (Lidl-Trek) durch.

Die Ausreißergruppe des Tages entstand früh. Acht Fahrer um Warren Barguil (Picnic-PostNL), Xabier Mikel Azparren (Pinarello-Q36.5), Abram Stockman (Unibet-Rose Rockets), Huub Artz (Lotto-Intermarché) und Marco Frigo (NSN) holten rund 4:30 Minuten Vorsprung heraus, während im Feld vor allem Red Bull-Bora-hansgrohe das Tempo kontrollierte. Als es nach 172 Kilometern das erste Mal über den Cauberg ging, teilte sich die Spitzengruppe - nur Frigo, Artz und Azparren blieben übrig. Das Feld lag zu diesem Zeitpunkt noch rund eine Minute hinter den verbliebenen Ausreißern. Von denen wehrte sich schließlich Frigo am längsten.

Am Kruisberg, etwa 43 Kilometer vor dem Ziel, attackierte Romain Gregoire (Groupama-FDJ United) aus dem inzwischen dezimierten Hauptfeld. Ihm folgten lediglich Evenepoel, Skjelmose, Kévin Vauquelin (Ineos Grenadiers) und Matteo Jorgenson (Visma-Lease a Bike). Kurz darauf holten sie Artz ein. Doch dann stürzte Vauquelin in einer Kurve. Jorgenson und Artz kamen dadurch ebenfalls zu Fall. Evenepoel, Gregoire und Skjelmose entkamen dem Sturz, schlossen sich zusammen und holten Frigo am Keutenberg ein. Allerdings konnte der Italiener nicht mehr lange folgen.

Bei der vorletzten Überfahrt des Caubergs verschärfte Evenepoel noch einmal das Tempo. Dieses Mal konnte Gregoire nicht mehr folgen. Damit machten noch zwei Fahrer den Sieg unter sich aus. Weitere Angriffe an den folgenden Anstiegen in Richtung Ziel blieben aus, sodass die Entscheidung im Sprint fiel. Mit deutlichem Vorsprung setzte sich der Doppel-Olympiasieger vor dem Dänen durch. Benoît Cosnefroy (UAE-Team Emirates-XRG) gewann den Sprint der Verfolger um Platz drei.

Bester Deutscher war Georg Zimmermann (Lotto-Intermarché) auf Rang 29.


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