Tongeren (rad-net) - Tim Merlier (Soudal Quick Step) hat die Ronde van Limburg (UCI 1.1) gewonnen. Der Belgier setzte sich nach 178,4 Kilometern von Hasselt nach Tongeren im Sprint deutlich vor Fernando Gaviria (Caja Rural – Seguros RGA)) und Floris Van Tricht (NSN Development) durch. Phil Bauhaus (Bahrain – Victorious) war als Fünfter bester deutscher Fahrer.
Für Merlier war es bereits der zweite Sieg an seinem vierten Renntag der Saison, nachdem er vor einer Woche schon den Scheldeprijs (UCI 1.Pro) für sich entschieden hatte. Zudem gewann er die Ronde van Limburg nach 2021 bereits zum zweiten Mal.
Zunächst bestimmte eine dreiköpfige Ausreißergruppe das Rennen. Albert Withen Philipsen (Lidl – Trek) hielt sich daraus am längsten vorne und attackierte 54 Kilometer vor dem Ziel solo. Erst 20 Kilometer vor dem Ziel wurde der junge Däne vom Feld wieder gestellt.
In der Schlussphase gab es noch mehrere Attacken. Unter anderem versuchte Cedric Beullens (Lotto – Intermarché) 16 Kilometer vor dem Ziel auf einem Kopfsteinpflasterabschnitt sein Glück. Auch eine sechsköpfige Gruppe um Florian Sénéchal (Alpecin – Premier Tech), Fabio Van den Bossche (Soudal Quick Step) und den Deutschen Tim Torn Teutenberg (Lidl – Trek) konnte sich im Finale nicht entscheidend absetzen.
So kam es zum erwarteten Sprint, in dem Merlier seine Klasse ausspielte und sich mit mehreren Radlängen Vorsprung durchsetzte.
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