Amtliche     BDR-Einsätze     Kontakt BDR     Suchen     Mein Konto  
Hauptmenü 
Lizenzverwaltung/-anträge
BDR
Radsportjugend
Landesverbände
Disziplinen
Termine
Ergebnisse
Regularien/Formulare
Leistungsdiagnostik
Radreisen
Radsporthandel
Termine heute / Woche
Impressum
Datenschutz
RSS-Feed  
Mein Konto
Home


Hot Links 
rad-net Hallenradsportportal
Das rad-net Breitensport-Portal
Breitensport-Termine
rad-net Vereinssuche
Rennsportergebnisse
rad-net-Ranglisten
MTB-Ranglisten powered by rad-net
Wettkampfausschreibungen
rad-net Sportlerportraits
rad-net Teamportraits
MTB-Bundesliga
Straßen-Rad-Bundesliga 2013
BMX-Racing
Aktuelle Infos zu Deutschen Meisterschaften
BDR-Ausbildung

Wer ist online? 
Zur Zeit sind 2342 Gäste und 1 Mitglied(er) online.

Sie sind ein anonymer Benutzer. Sie können sich hier anmelden

Login 
Benutzername

Passwort

Registrieren / Info


Wout van Aert holte sich endlich den begehrten Pflasterstein. Foto: Cor Vos/Visma-Lease a Bike
12.04.2026 16:32

Van Aert triumphiert in Roubaix - Politt Neunter, Walscheid Elfter

Roubaix (rad-net) - Wout van Aert (Visma-Lease a Bike) hat Paris-Roubaix gewonnen. Der Belgier setzte sich nach einem spannenden Duell gegen Tadej Pogacar (UAE-Team Emirates-XRG) durch. Dessen Teamkollege Nils Politt wurde Neunter, Max Walscheid (Lidl-Trek) belegte den elften Platz.

Die «Hölle des Nordens» über 258 Kilometer war von einem extrem hohen Anfangstempo geprägt. In der ersten Rennstunde legte das Peloton fast 54 Kilometer zurück. Zwar gab es zahlreiche Vorstöße, die aber alle nicht von Erfolg geprägt waren, sodass ein komplettes Peloton 163 Kilometer vor dem Ziel das erste Kopfsteinpflaster erreichte. Über die ersten Pflasterpassagen gab es zahlreiche Defekte, auch eigentlich alle Favoriten waren davon betroffen - der eine früher, der andere später - und mancher auch an weniger unglücklichen Stellen. Pogacar ereilte ein erster Defekt bereits 120 Kilometer vor dem Ziel. Er benötigte zwar eine Aufholjagd von 22 Kilometern, war dann aber wieder im Rennen. Größeres Pech hatte Mathieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech), den 94 Kilometer vor dem Ziel ein Vorderraddefekt im Wald von Arenberg, einem der entscheidendsten Sektoren ausbremste. Zunächst versuchte er mit dem Rad eines Teamkollegen weiterzufahren, beschloss dann aber doch, mit einem anderen Teamkollegen das Vorderrad zu tauschen. Dadurch war der Roubaix-Sieger der vergangenen drei Jahre bereits im erheblichen Rückstand, zumal ihn auf demselben Sektor noch ein zweiter Defekt ereilte.

Nach dem Wald von Arenberg lagen Van Aert, dessen Teamkollege Christophe Laport, Pogacar, Mads Pedersen (Lidl-Trek), Stefan Bissegger (Decathlon-CMA-CGM), Jasper Stuyven (Soudal-Quick Step) und Laurence Piethie (Red Bull-Bora-hansgrohe) vorne. Etwa zehn Kilometer später schlossen noch Filippo Ganna (Ineos Grenadiers) und mit Jordi Meeus ein weiterer Red-Bull-Fahrer nach vorne aus. Doch kurz darauf bekam Ganna auf einen Reifenschaden und fiel wieder zurück. Es sollte nicht der einzige für den Italiener, der zu den Mitfavoriten gehörte, bleiben. Aufgrund eines platten Hinterreifens stürzte er später noch.

Bei noch 72 zu fahrenden Kilometern musste Pogacar nach einem weiteren Reifenschaden - aber auf dem Asphalt - den Anschluss zur Spitzengruppe wieder herstellen. Kurz darauf, auf dem 15. Kopfsteinpflastersektor von Tilloy à Sars-et-Rosierès erlitt Van Aert, der auch schon früher im Rennen einen Defekt beheben musste, einen Reifenschaden. Doch nun hatte er es nicht so einfach, wieder vorne heranzukommen. Erst zehn Kilometer später schloss er nach vorne auf.

Unterdessen hatte eine große Gruppe um Van der Poel, zu der zwischenzeitlich auch Politt und Walscheid gehörten, einiges an Boden gutgemacht und lag nur noch rund 20 Sekunden hinter der Spitzengruppe. Als sich die Gruppe 54 Kilometer vor dem Ziel weiter näherte, verschärfte Van Aert auf dem 12. Sektor von Auchy-lez-Orchies à Bersée das Tempo. Nur Pogacar und Pedersen konnten dem Belgier folgen. Als Pogacar dann nochmal attackierte, musste Pedersen reißen lassen. Der Rest der ehemaligen Spitzengruppe wurde von der Van-der-Poel-Gruppe eingeholt. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Zwar versuchte Pogacar noch einige Male auf verschiedenen Kopfsteinpflasterabschnitten, Van Aert abzuschütteln, doch der konnte jedes Mal reagieren und blieb am Hinterrad des Weltmeisters.

Damit fiel die Entscheidung um den Sieg im Velodrom von Roubaix. Van Aert hatte sich an das Hinterrad Pogacars geklemmt. Kurz vor der Zieleingangskurve trat Van Aert an, zog an Pogacar vorbei und konnte sich den Sieg mit mehreren Radlängen Vorsprung holen. Dritter wurde Stuyven mit 13 Sekunden Rückstand.


Holt euch die News aus der Welt des Radsports mit der App von rad-net direkt aufs Handy!

Die App von rad-net bei Google Play Die App von rad-net im Apple Store

Zurück




Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, das unsere Seiten urheberrechtlich geschützt sind und ausschließlich zur persönlichen Information des Nutzers dienen. Jegliche Verwertung, Vervielfältigung, Weiterverbreitung oder Speicherung in Datenbanken unserer zur Verfügung gestellten Informationen sowie gewerbliche Nutzung sind untersagt bzw. benötigen eine schriftliche Genehmigung.

Erstellung der Seite: 0.012 Sekunden  (radnet)