Roubaix (rad-net) - Der Italiener Davide Donati (Red Bull-Bora-hansgrohe Rookies) hat die U23-Ausgabe von Paris-Roubaix gewonnen. Mit Ian Kings (14./Visma-Lease a Bike), Paul Fietzke (16./Red Bull-Bora-hansgrohe Rookies) und Bruno Keßler (20./Tudor U23) fuhren drei Deutsche in die Top-20.
Die deutschen Fahrer bestimmten das 159 Kilometer lange Rennen mit 24 Kopfsteinpflasterabschnitten, darunter legendäre wie Mons-en-Pévèle und Carrefour de l'Arbre, maßgeblich mit. Schon wenige Kilometer nach dem Start hatte sich Fausto Penna (Lotto-Kern-Haus-Outlet Montabaur) alleine aus dem Feld abgesetzt. Rund fünf Kilometer später bekam er Gesellschaft von Hugo Roudier (SCO Dijon-Materiel-Velo.com), Johan Chardon (Vendée U Primeo Energie) und Louis Leduc (Hauts-de-France). Wiederum einige Kilometer später bliesen Witse Bertels (Lotto-Groupe Wanty) und Justin Coron (Veloce Club Rouen 76) zum Gegenangriff kamen aber an die Spitzengruppe nicht heran, fuhren aber lange Zeit zwischen der Spitzengruppe und dem Feld, das inzwischen 4:30 Minuten Rückstand aufwies.
Vorne in der Gruppe konnte zunächst Leduc nicht mehr folgen, während Bertels seinen Mitstreiter Coron verlor. 72 Kilometer vor dem Ziel wurden die Verfolger gestellt, während die vier Fahrer um Penna noch rund drei Minuten Vorsprung hatten. Doch dann schmolz auch ihr Vorsprung schnell zusammen. Rund 50 Kilometer vor dem Ziel wurden sie gestellt.
Kurze Zeit später flog das Rennen komplett auseinander. Vorne lagen sieben Mann, in er Gruppe dahinter neben dem späteren Sieger auch Kings. Aus der ersten Gruppe attackierte Aldo Taillieu (Visma-Lease a Bike Development-Team) auf dem Kopfsteinpflaster von Carrefour de l'Arbre, wurde aber etwa sieben Kilometer vor dem Ziel von den beiden inzwischen zusammengelaufenen Gruppen gestellt.
Rund zehn Fahrer machten am Ende den Sieg unter sich aus. Auf der Radrennbahn von Roubaix setzte sich Donati dann im Fotofinish vor Seth Dunwoody (Bahrain-Victorious Development-Team) und Guus van den Eijnden (Alpecin-Premier Tech) durch. Kings war als 14. bester Deutschre, gefolgt von Fietzke auf Rang 16 und Keßler auf dem 20. Platz. Penna wurde schließlich noch 27.
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