Adelaide (rad-net) - Der frühere Zeitfahr-Weltmeister Rohan Dennis hat sich in einer Stellungnahme gegen die mediale Darstellung der Ereignisse rund um den Tod seiner Ehefrau Melissa Hoskins gewehrt. In einem auf Instagram veröffentlichten Text sprach der Australier von einer «falschen öffentlichen Erzählung» und betonte, es habe sich bei ihrem Tod um einen Unfall gehandelt.
Dennis schrieb, er habe «seine Ehefrau, Melissa Hoskins, geliebt und ihr niemals schaden wollen». Zugleich wies er Darstellungen zurück, wonach Gewalt im Spiel gewesen sei. Medien warf er vor, Grenzen überschritten zu haben und seine Familie belasten zu wollen. Besonders mit Blick auf seine Kinder beklagte Dennis laut australischen Medien «wiederholte Belästigungen und Eingriffe in die Privatsphäre».
Hoskins war Ende 2023 vor dem gemeinsamen Haus in Adelaide durch ein Auto ums Leben gekommen. Dennis hatte später eine Teilschuld eingeräumt und war 2025 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Zudem erhielt er ein fünfjähriges Fahrverbot.
In seiner Erklärung forderte Dennis die Medien grundsätzlich auf, keinen weiteren Kontakt zu ihm und seiner Familie zu suchen.
Der mittlerweile 35-jährige Australier war 2018 und 2019 Zeitfahrweltmeister geworden. Darüber hinaus feierte er diverse Siege auf WorldTour-Niveau, bevor er seine elfjährige Profikarriere 2023 beim heutigen Team Visma – Lease a Bike beendete.
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