Isola (rad-net) - Dorian Godon (Ineos Grenadiers) hat die auf 47 Kilometer stark verkürzte siebte Etappe von Paris-Nizza gewonnen. Ursprünglich als Königsetappe angekündigt, endete die Etappe aufgrund einer Streckenänderung in einem Massensprint. In der Gesamtwertung blieb Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) vorne.
Zu Beginn machte Visma-Lease a Bike die Tempoarbeit. Niemand schien bereit, bei widrigen Bedingungen anzugreifen, doch nach einer Weile attackierte Tim Marsman (Alpecin-Premier Tech). Der Niederländer baute einen Vorsprung von gut einer halben Minute aus. Das Peloton hatte alles unter Kontrolle und holte den Angreifer neun Kilometer vor dem Ziel wieder ein. Kurz darauf versuchte es noch Nicolas Vinokurov (XDS-Astana), wurde aber auch bei noch fünf zu fahrenden Kilometern gestellt.
Im anschließenden Sprint war Godon gut positioniert. Der französische Meister eröffnete den Sprint dann selbst und setzte sich vor Biniam Girmay (NSN) und Cees Bool (Decathlon-CMA GM) durch.
Vingegaard kam, genauso wie Georg Steinhauser (EF Education-EasyPost) ebenfalls mit dem Hauptfeld ins Ziel. Der Däne liegt vor der der morgigen letzten Etappe 3:22 Minuten vor Daniel Felipe Martinez (Red Bull-Bora-hansgrohe) und 5:50 Minuten vor Steinhauser. In der Nachwuchswertung liegt Steinhauser weiter 19 Sekunden vor dem Gesamtvierten, Kevin Vauquelin (Ineos Grenadiers).
Die Schlussetappe führt über 129 Kilometer rund um Nizza. Unter anderem muss der Col de la Porte bezwungen werden.
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