Nizza (rad-net) – Bei Paris-Nizza (UCI 2.UWT) wächst die Sorge, dass die entscheidende Bergetappe am Samstag wegen angekündigter Kälte und möglicher Schneeschauer kurzfristig geändert oder sogar abgesagt werden muss. Laut Wetterprognosen sollen die Temperaturen an der Bergankunft, der Skistation Auron, im Tagesverlauf auf rund null Grad fallen, zudem besteht Schneerisiko.
Witterungsbedingte Anpassungen sind bei der Fernfahrt in den vergangenen Jahren immer wieder ein Thema gewesen – gerade rund um Auron. 2024 wurde die geplante Zielankunft dort wegen Schnees gestrichen und durch eine Etappe zur Madone d’Utelle ersetzt. 2025 blieb Auron zwar im Programm, allerdings wurde die Etappe deutlich gekürzt: Statt 147,8 Kilometern standen nur 109 Kilometer auf dem Plan, zudem wurden zwei Anstiege aus dem ursprünglichen Profil genommen.
Bei der letztjährigen Austragung hatte es auf einer Etappe zeitweise eine Neutralisation gegeben, nachdem Regen und Schnee die Bedingungen erschwert hatten.
Die Etappe am Samstag ist 138,7 Kilometer lang und führt von Nizza nach Auron auf 1.614 Metern Höhe. Der Schlussanstieg ist offiziell mit 7,3 Kilometern bei 7,2 Prozent klassifiziert. Allerdings beginnt der Anstieg in der Gesamtbetrachtung bereits deutlich früher, mit einigen Flachstücken.
Sportlich gilt die Etappe als Entscheidungstag in der Gesamtwertung. Dort führt Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike) aktuell mit 52 Sekunden vor Daniel Felipe Martínez (Red Bull – Bora – Hansgrohe). Georg Steinhauser (EF Education – Easypost) liegt auf dem starken dritten Gesamtrang (+3:20).
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