Carrières-sous-Poissy (rad-net) - Luke Lamperti (EF Education-EasyPost) hat den Auftakt der Fernfahrt Paris-Nizza gewonnen. Nach 171 Kilometern von Achères nach Carrières-sous-Poissy setzte sich der US-Amerikaner im Sprint eines dezimierten Feldes durch. Er ist damit auch erster Träger des Gelben Trikots.
Die Ausreißergruppe des Tages bestand aus sechs Fahrern, die jedoch nie mehr als anderthalb Minuten Vorsprung herausholten. Im Peloton kontrollierte NSN das Tempo, um einen möglichen Sprint für Biniam Girmay vorzubereiten. Dennoch lag die Gruppe lange vorne, denn das Feld schien wenig Ambitionen zu haben, die Angreifer frühzeitig einzuholen. Bei der ersten Überquerung der rund 30 Kilometer vor dem Ziel attackierten sich die Ausreißer gegenseitig, absetzen konnte sich jedoch keiner.
Im Peloton zeigten sich die Favoriten um Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike) zwar vorne, anzugreifen wagte jedoch keiner. Dennoch schrumpfte das Peloton über die Anstiege. Schließlich wurden die letzten Ausreißer kurz vor der Flamme Rouge gestellt. Vor dem Sprint kam es zu zwei Stürzen, die das Feld zudem auseinanderrissen.
Im Schlussspurt war Lamperti vor Vito Braet (Lotto-Intermarché) und Orluis Aular (Movistar) am schnellsten. In der Gesamtwertung führt Lamperti durch die Zeitbonifikationen im Ziel vier beziehungsweise sechs Sekunden vor Braet und Aular.
Morgen steht eine Sprintetappe auf dem Programm. Das Teilstück führt über 187 Kilometer von Épône nach Montargis. Das Rennen geht bis kommenden Sonntag und endet mit einer schweren Etappe in Nizza.
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