Roquetas de Mar (rad-net) – Biniam Girmay (NSN) hat die Clásica de Almería 2026 (UCI 1.Pro) gewonnen. Der Eritreer setzte sich nach einem hektischen und von zahlreichen Stürzen überschatteten Finale im Sprint vor Milan Fretin (Cofidis) und Matteo Moschetti (Pinarello Q36.5) durch und feierte damit seinen zweiten Saisonsieg.
Aus deutscher Sicht sprinteten die beiden Sprintkapitäne Phil Bauhaus (Bahrain – Victorious) auf Rang füng sowie Pascal Ackermann (Jayco AlUla) auf den achten Platz.
Zunächst bestimmte eine fünfköpfige Ausreißergruppe um Javier Ibáñez (Caja Rural – Seguros RGA), Pablo Carrascosa (Equipo Kern Pharma), Ander Okamika (Burgos Burpellet BH), Brem Deman (Flanders – Baloise) und Márton Dina (MBH Bank CSB Telecom Fort) das Renngeschehen und erarbeitete sich einen Vorsprung von über vier Minuten. Im Hauptfeld übernahmen jedoch die Sprintteams die Kontrolle – allen voran NSN für Girmay sowie die Unibet Rose Rockets, die im Sprint auf Dylan Groenewegen setzten. Rund 22 Kilometer vor dem Ziel wurde die Fluchtgruppe gestellt.
Auf dem anschließenden Rundkurs kam es in der nervösen Schlussphase zu mehreren Stürzen. Bereits 13 Kilometer vor dem Ziel ging ein erstes Mal ein größerer Teil des Feldes zu Boden, weitere Zwischenfälle folgten bei noch sieben verbleibenden Kilometern.
In der entscheidenden Phase übernahm NSN die Initiative und bereitete den Sprint mustergültig vor. Hugo Hofstetter brachte Girmay in ideale Position, der auf den letzten Metern antrat und sich souverän den Sieg sicherte. Für Girmay ist es nach seinem Auftakterfolg bei der Volta a la Comunitat Valenciana (UCI 2.Pro) bereits der zweite Triumph in der noch jungen Saison 2026.
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