Madrid (rad-net) – Der dreimalige Paris-Roubaix-Sieger Mathieu van der Poel (Alpecin – Premier Tech) hat betont, dass in den Frühjahrsklassikern nicht allein die reinen Leistungswerte über Sieg oder Niederlage entscheiden. Im Whoop-Podcast erklärte der Niederländer, dass Positionierung und Rennintelligenz in den Eintagesrennen oft wichtiger seien als die besten Wattzahlen, selbst wenn diese von Jahr zu Jahr stiegen.
«Positionierung ist super wichtig», sagte van der Poel. Besonders an Schlüsselstellen, wenn breite Straßen in schmale Anstiege oder technische Passagen übergehen, müsse man unter den ersten 20 Fahrern sein. «Wenn dort eine Attacke geht und du zu weit hinten bist, ist es unmöglich, wieder nach vorn zu kommen – selbst mit den besten Zahlen.»
Im Gegensatz zu Rundfahrten, bei denen sich die stärksten Fahrer an langen Anstiegen häufig durchsetzen, seien die Klassiker von komplexen Rennsituationen geprägt. «In den Klassikern gibt es viele verschiedene Rennszenarien und taktische Momente. Das macht sie so spannend», erklärte der 31-Jährige. Erfahrung und ein starkes Team seien entscheidend, um in den entscheidenden Phasen richtig positioniert zu sein.
Wann van der Poel in die Straßensaison einsteigt, ist noch offen. Nach seinem achten Weltmeistertitel im Cyclocross bereitet er sich derzeit in Spanien auf die anstehende Klassikersaison vor.
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