Mailand (rad-net) - Die Wintersportverbände sind bereit, Cyclo-Cross bei den Olympischen Winterspielen zu akzeptieren, sofern der Weltradsportverband (UCI) keine Einnahmen daraus erhebt. Dies berichtet die belgische Tageszeitung Het Nieuwsblad.
Zuvor befürchteten die Wintersportverbände, dass die UCI oder auch der Leichtathletikverband (IAAF), der sich für die Aufnahme des Crosslaufs stark macht, einen Teil der Fördermittel einstreichen würden. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) verteilt einen Großteil der Einnahmen bei den Winterspielen an die teilnehmenden internationalen Sportverbände.
Nun scheinen die Wintersportverbände zu einem Kompromiss bereit zu sein. Sollten die UCI und die IAAF keinen Anteil an den IOC-Einnahmen erhalten, würden die Verbände unter anderem Cyclo-Cross bei den Winterspielen begrüßen. Dies scheint ein wichtiger Schritt für die Aufnahme von Cyclo-Cross in das olympische Programm zu sein, da das IOC sich bereits positiv dazu geäußert hat.
Eine Entscheidung darüber wurde zunächst während der laufenden Olympischen Winterspiele erwartet, wurde offenbar jedoch vom IOC auf Juni vertagt.
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