Maasmechelen (rad-net) - Beim Cyclo-Cross-Weltcup in Maasmechelen (Belgien) hat Puck Pieterse (Fenix-Premier Tech) ihren ersten Weltcupsieg der Saison gefeiert. Die Dominatorin der Saison, Lucinda Brand (Baloise Verzekeringen-Het Poetsbureau Lions) erwischte einen schlechten Tag und belegte nur den zehnten Platz - erstmals in dieser Saison war die Niederländerin damit nicht auf dem Podest.
Bereits in der ersten Runde setzten sich Pieterse, Amandine Fouquenet (Pauwels Sauzen-Altez Industriebouw), Blanka Kata Vas (SD Worx-Protime) und Sara Casasola (Crelan-Corendon) deutlich vom Feld ab. Von den vier Ausreißerinnen waren Fouquenet und Pieterse die stärksten und lösten sich kurz vor Hälfte des Rennens von ihren Mitstreiterinnen. Doch inzwischen hatte Ceylin del Carmen Alvarado (Fenix-Premier Tech) eine starke Aufholjagd gestartet und sich auf Platz drei geschoben, während Brand immer mehr an Boden verlor.
Im Finale gelang es Alvarado, bis auf wenige Sekunden an Pieterse heranzukommen fahren, die nach einem Reifenschaden von Fouquenet allein in Führung lag. Es entwickelte sich ein spannendes Rennen in Maasmechelen, doch Pieterse konnte sich behaupten und holte den Sieg mit zehn Sekunden Vorsprung vor Alvarado und elf Sekunden vor Fouquenet. Beste Deutsche war Theresia Schwenk auf Platz 51 (+6:38).
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