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Joao Almeida. Foto: UAE Team Emirates – XRG
13.01.2026 15:22
Almeida will beim Giro aus Pogačars Schatten treten

Lugano (rad-net) – João Almeida traut sich im kommenden Jahr den ganz großen Schritt zu. Der 27-Jährige wird den Giro d’Italia 2026 (UCI 2.UWT) als Kapitän von UAE Team Emirates – XRG bestreiten und will dabei den Gesamtsieg ins Visier nehmen. Dabei rechnet er mit einem direkten Duell gegen Jonas Vingegaard (Visma – Lease a Bike), dessen Start in Italien erwartet wird.

«Ich werde alles dafür tun den Giro zu gewinnen», sagte Almeida der italienischen Tageszeitung La Gazzetta dello Sport. Nach Rang zwei bei der Vuelta a España (UCI 2.UWT) im letzten Jahr hinter Vingegaard sieht der Portugiese keinen großen Leistungsunterschied mehr zwischen sich und dem Dänen. «Ich habe mich jedes Jahr verbessert und bin überzeugt, dass das auch in diesem Jahr so sein wird.»

Die Ergebnisse geben Almeida recht: In der Saison 2025 gewann er die Tour de Suisse (UCI 2.UWT), die Tour de Romandie (UCI 2.UWT) sowie die Baskenland-Rundfahrt (UCI 2.UWT). Bei der Vuelta musste er sich nur Vingegaard geschlagen geben. Bei der Tour de France (UCI 2.UWT) war er ursprünglich als wichtiger Helfer für Tadej Pogačar eingeplant, stürzte jedoch schwer und schied später aus.

Für 2026 haben die Emirate ihre Grand-Tour-Strategie klar aufgeteilt: Während sich Pogačar und Isaac del Toro auf die Tour de France fokussieren werden, erhält Almeida beim Giro seine eigene Chance. «Ich glaube nicht, dass Tadej mich braucht, um eine Grand Tour zu gewinnen. Es ist klüger, wenn wir unsere Chancen aufteilen», erklärte Almeida bereits im Dezember.

Mit dem Giro verbindet ihn eine besondere Geschichte. 2020 trug er als 21-Jähriger zwei Wochen lang das Rosa Trikot und wurde am Ende Vierter, 2023 belegte er Rang drei. Das diesjährige Streckenprofil mit einem langen Zeitfahren und wenigen steilen Bergankünften sollte seinem konstanten Fahrstil entgegenkommen.

«Wenn ich zum Giro zurückkehre, dann nur, weil ich glaube, ihn gewinnen zu können. Heute kenne ich meinen Körper viel besser, und weiß, wozu ich fähig bin», stellte Almeida gegenüber der italienischen Tageszeitung klar.


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