Paris (rad-net) – Pauline Ferrand-Prévot (Visma – Lease a Bike) und Tadej Pogačar (UAE Team Emirates – XRG) sind bei der Verleihung des Vélo d’Or 2025 in Paris als beste Radsportlerin und Radsportler des Jahres ausgezeichnet worden. Beide krönten damit ihre herausragenden Saisons.
Ferrand-Prévot, die nach Jahren im Mountainbike-Sport in die Straßenradszene zurückgekehrt war, gewann bei ihrem Tour-de-France-Debüt direkt die Gesamtwertung der Tour de France Femmes (UCI 2.WWT). Die Französin holte zudem den erstmals vergebenen Jeannie-Longo-Preis für die beste französische Straßenfahrerin. Neben ihrem Toursieg glänzte sie mit dem Triumph bei Paris–Roubaix (UCI 1.WWT) sowie Platz zwei bei der Flandern-Rundfahrt (UCI 1.WWT).
Pogačar dominierte auch 2025 den Männerradsport. Der 27-Jährige gewann seinen vierten Tour-de-France-Titel, verteidigte seinen WM-Titel in Ruanda, holte EM-Gold und siegte zum fünften Mal in Folge bei der Lombardei-Rundfahrt (UCI 1.UWT). In den Frühjahrsklassikern sammelte er Erfolge bei Strade Bianche (UCI 1.UWT), der Flandern-Rundfahrt (UCI 1.UWT), La Flèche Wallonne (UCI 1.UWT) und Lüttich–Bastogne–Lüttich (UCI 1.UWT). Zudem belegte er Podiumsplätze bei Mailand–San Remo (UCI 1.UWT) und dem Amstel Gold Race (UCI 1.UWT). Für seine Leistungen in den Eintagesrennen erhielt er zusätzlich die Eddy-Merckx-Trophäe als bester Klassikerfahrer.
Bei den Frauen ging die Klassikertrophäe an Lorena Wiebes (SD Worx – Protime). Die Niederländerin blieb in direkten Sprintfinals ungeschlagen und feierte 25 Saisonsiege, darunter Mailand–San Remo (UCI 1.WWT), Gent–Wevelgem (UCI 1.WWT) und die Classic Brugge–De Panne (UCI 1.WWT).
Den Bernard-Hinault-Preis für den besten französischen Fahrer erhielt Kévin Vauquelin (Arkéa – B&B Hotels). Der Siebtplatzierte der Tour de France (UCI 2.WT) überzeugte über die gesamte Saison hinweg und wechselt 2026 zu Ineos Grenadiers.
Im Paracycling sicherte sich Alexandre Léauté (VCP Loudéac) erneut die Auszeichnung, nachdem er bei Straßen- und Bahn-Weltmeisterschaften weitere Erfolge gefeiert hatte.
Der Gino-Mäder-Preis für gesellschaftliches Engagement ging an Matteo Trentin (Tudor). Der Italiener setzte sich mit verschiedenen Initiativen für kranke Kinder sowie für nachhaltige Mobilität ein.
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