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Thibau Nys. Foto: Baloise-Glowi Lions
30.11.2025 18:20
Cross: Nys gewinnt Weltcup in Flamanville – Van der Haar sorgt für Baloise-Doppelsieg

Flamanville (rad-net) – Thibau Nys (Baloise – Glowi) hat nach seinem Erfolg beim Weltcup-Auftakt in Tabor auch den zweiten Lauf der Serie im französischen Flamanville gewonnen. Der belgische Meister profitierte dabei vom Pech seines größten Konkurrenten Joris Nieuwenhuis (Ridley), der in der entscheidenden Phase mit Materialproblemen zurückfiel. Nys feierte damit den vierten Sieg im siebten Crossrennen dieses Winters.

In der siebten Runde setzte sich Nys aus einer fünfköpfigen Spitzengruppe ab und feierte schließlich einen souveränen Solosieg. Lars van der Haar (Baloise – Glowi) machte im Sprint vor dem Briten Cameron Mason (Seven) den Baloise-Doppelsieg perfekt. Dahinter belegten Niels Vandeputte (Alpecin – Deceuninck) und Laurens Sweeck (Crelan – Corendon) die weiteren Plätze, während Nieuwenhuis als Sechster ins Ziel kam.

Von Beginn an bestimmten Nys und Nieuwenhuis das Tempo, konnten sich jedoch nicht entscheidend voneinander absetzen. Durch taktische Spielchen rückten zwischenzeitlich weitere Fahrer an die Spitze heran. Als Nieuwenhuis in der siebten Runde durch einen Kettendefekt gestoppt wurde, nutzte Nys die Gelegenheit und setzte sich entscheidend ab. Ein später Sturz des Belgiers brachte zwar kurz die Spannung zurück, doch der Baloise-Profi verteidigte souverän seinen Vorsprung bis ins Ziel.
Van der Haar sicherte sich im Sprint gegen Mason Rang zwei und damit sein erstes Weltcup-Podium der Saison. Deutsche Fahrer waren in Flamanville nicht am Start. Für Heizomat – Cube ging der Niederländer Mees Hendrikx ins Rennen und verpasste als Elfter knapp das angepeilte Top-Ten-Ergebnis. Sein Schweizer Teamkollege Kevin Kuhn belegte Rang 15 und war damit bester deutschsprachiger Fahrer.

Nach zwei von zwölf Weltcuprennen führt Nys die Gesamtwertung mit der Maximalpunktzahl von 80 Zählern an. Dahinter folgen Sweeck und Van der Haar. Der dritte Lauf findet am 7. Dezember im italienischen Terralba statt – ohne Nys, der dort eine Wettkampfpause einlegen wird.


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