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Emma Hinze geht in Roubaix als dreifache Titelverteidigerin an den Start. Foto: BDR
18.10.2021 17:11
Bahn: BDR-Team will um WM-Medaillen fahren

Roubaix (rad-net) - Mehr als 20 Monate liegen zwischen der erfolgreichen Heim-Weltmeisterschaft in Berlin und den Bahn-Titelkämpfen in Roubaix (Frankreich), die am Mittwoch beginnen. Einige Athletinnen und Athleten konnten bereits bei den Europameisterschaften in Grenchen (Schweiz) in der vorletzten Woche Wettkampf-Luft schnuppern, für andere ist es der erste Auftritt nach den Olympischen Spielen in Tokio.

«Wir sind in den letzten Wochen zweigleisig gefahren und haben die Olympia-Kandidaten für die WM etwas geschont», erklärt Kurzzeit-Bundestrainer Detlef Uibel. Dazu zählten Emma Hinze, die als dreifache Titelverteidigerin in Roubaix an den Start geht, und Stefan Bötticher, der ebenfalls bei der EM in der Schweiz fehlte.

«Ich hatte einen anderen Aufbau als sonst vor Weltmeisterschaften und kann es schwer einschätzen», sagt die dreifache Goldmedaillen-Gewinnerin von Berlin, die mit einer anderen Einstellung nach Roubaix gereist ist.

«In Tokio war ich zu ernst, zu verbissen, weil alle Leute von mir zu viel erwartet haben», so Hinze, die in der letzten Woche kritisierte, dass die Silbermedaille von Tokio in der Öffentlichkeit zu wenig honoriert wurde. «Es war teilweise sehr traurig und unfair, wie mit uns umgegangen wurde. Viele aus dem Radsport in Cottbus haben mir zu Silber gratuliert mit dem Satz: 'Trotzdem Glückwunsch.' Wieso trotzdem? In Zeitungs-Artikeln stand beispielsweise 'lediglich Silber'. Von solchen Aussagen gab es ganz viele. Die Erwartungen von außen waren einfach utopisch hoch. Die Wahrnehmung einer Silbermedaille in der Gesellschaft ist einfach traurig. Es zählt bei Olympia nur Gold. Das ist sehr schade. Es ist doch menschlich, nicht jedes Rennen immer ganz oben zu stehen. Ich wünsche mir da zukünftig mehr Sensibilität, von Öffentlichkeit und Medien», sagt Hinze und will jetzt mit weniger Druck in die Weltmeisterschaft starten, wo gleich übermorgen die erste Entscheidung wartet. «Ich möchte in Roubaix wieder Spaß haben und die WM nicht so ernst und verbissen sehen wie Olympia. Da hatte ich ein bisschen den Spaß und die Leidenschaft für meinen Sport verloren.»

Emma Hinze wird zusammen mit Lea Friedrich und Pauline Grabosch im Teamsprint starten, wo das Trio zu den aussichtsreichsten Kandidaten gehört. Friedrich und Grabosch haben in Grenchen bei der EM zusammen mit Alessa Pröpster mit Silber im Teamsprint überzeugt. Grabosch gewann in Grenchen außerdem Silber im 500-Meter-Zeitfahren, Friedrich holte EM-Gold im Keirin und Silber im Sprint. Das gibt Selbstvertrauen für die WM, auch wenn die 21-Jährige in der letzten Woche keine optimale WM-Vorbereitung hatte. «Ich war nach der EM krank und habe fast eine Woche lang nur im Bett gelegen», dämpft Friedrich die Erwartungen, fügt aber hinzu: Ich freue mich anzutreten, habe ganz gut regeneriert, und vor allem freue ich mich auf den Teamsprint.»

Bei den Männern werden Nik Schröter, Stefan Bötticher und Joachim Eilers, beziehungsweise Marc Jurczyk im Teamsprint zum Einsatz kommen. «Wir müssen schon eine 43,0 fahren, um unter die letzten Vier zu kommen», glaubt Bötticher. «Ich hoffe, dass wir gut harmonieren, alles zwischen Platz drei und sechs ist möglich.» Die Vorbereitungen, so bestätigt Bötticher, liefen gut. «Ich habe mich auf dem Rad sehr gut gefühlt. Wir werden in Roubaix unser Möglichstes rausholen. Ich bin gespannt, wozu es reicht», gibt er sich kampfeslustig.

Joachim Eilers war in Grenchen der einzige männliche BDR-Starter, der eine Medaille holte. Eilers wurde Dritter im Keirin und hat viel Selbstvertrauen getankt. «Die Konkurrenz in Roubaix ist natürlich nicht kleiner als in Grenchen. Ich bin aber hoch motiviert, vor allem im Keirin und im 1000-Meter-Zeitfahren mein Bestes zu geben», sagt der Chemnitzer.

Im Ausdauerbereich der Männer wird nach den Olympischen Spielen (Platz sechs Teamverfolgung) die Verjüngung der Mannschaft fortgesetzt, die in Grenchen begonnen wurde. Bei der EM überzeugten Fahrer wie Nicolas Heinrich, der in der Einerverfolgung Platz fünf belegte. Er ist neben Tobias Buck-Gramcko, Moritz Kretschy, Pierre-Pascal Keup und Theo Reinhardt für die WM nominiert. Dort will der Vierer eine ähnlich starke Leistung abliefern wie bei der EM, wo das Quartett im kleinen Finale nur knapp die Bronzemedaille verpasste. «Wir müssen sehen, dass wir mit dem Vierer erst einmal die Qualifikation schaffen. Es ist für mich und weitere Teamkollegen der erste ganz große Wettkampf in der Eliteklasse. Und besonders freue ich mich auch auf die Einerverfolgung», sagt Buck-Gramcko vor seinem ersten WM-Einsatz.

Außerdem gehört Tim Torn Teutenberg zum Aufgebot, der in Grenchen mit fünften Plätzen im Omnium und Ausscheidungsfahren bei seiner ersten Elite-EM zu überzeugen wusste. Auch seine Schwester Lea Lin ist in Roubaix dabei und wird zusammen mit Lena-Charlotte Reißner das Zweiermannschaftsfahren bestreiten.

Im Ausdauerbereich der Frauen treten außerdem Franziska Brauße, Lisa Brennauer, Mieke Kröger und Laura Süßemilch, die in Grenchen den EM-Titel in der Mannschaftsverfolgung holten, an. Brennauer und Kröger glänzten außerdem mit Gold und Silber in der Einerverfolgung. Sollte ihnen ähnliches in Roubaix gelingen, wäre das die Krönung eines Jahres, das erfolgreicher nicht verlaufen könnte: Olympia-Gold in der Mannschaftsverfolgung, Verbesserung des Weltrekords, EM-Titel mit dem Vierer auf der Bahn, WM-Gold im Team-Relay auf der Straße. Brennauer, Kröger und Co. sind in diesem Jahr nicht zu stoppen. «Unser Vorteil ist, dass wir ohne großen Druck an den Start gehen. Die Erfolge in diesem Jahr geben uns Aufwind. Bei der EM haben wir zuletzt gezeigt, dass wir es können und sind gespannt, zu was es reichen wird», sagte Brennauer. Und ihre Teamkollegin Mieke Kröger ergänzte: «Wir gehen mit gestärktem Selbstbewusstsein in den Wettkampf. Nach dem Olympiasieg und dem EM-Titel wäre es schön, die Regenbogenstreifen auch noch zu ergattern.»

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